
Sie erkennen hier sehr gut, wie die Einzelteile zusammenhängen:
Drei Stahlbänder halten mit Bronzelager die Drehachse (das Ruderlager) am Kiel und drei weitere Stahlbänder sorgen am Ruderblatt selbst für die feste Verbindung.
Die Stahlbänder sind mit 10 mm Kupferrundmaterial vernietet.
Gut erkennen Sie hier die Aussparung für den Schraubenantrieb - den Propellerbrunnen.
Aus diesem Grund befindet sich auch ein Stahlband auf beiden Seiten rund um den Bereich der Aussparung. Die Schraube produziert derart viel Schub direkt auf das Ruderblatt, daß das Holz mit Stahl verstärkt werden muß.

Hier erkennen Sie die Ruderhacke unten am Ruderblatt. Einer unserer Bootsbauer arbeitet gerade am Beschlag.
Links ist das Ruder und rechts die Hacke, welche das Spurlager für den Ruderschaft aufnimmt.

Anschließend haben wir alles wieder demontiert, um die restlichen Arbeiten leichter durchführen zu können.
U.a. mußten wir noch alle später schwer zugänglichen Stellen mit Teer-Epoxy streichen. Sie erkennen diese Bereiche an der tiefschwarzen Farbe.

Holz arbeitet. Insbesondere bei einer über die gesamte Länge komplett beplankten Yacht dieser Größe entstehen während des Baus aufgrund der enormen Spannung kleine Risse. Diese fräßen wir auf und laminieren dann dünne Mahagoni-Leisten hinein, um hundertprozentige Dichtigkeit zu erzielen.